7. DRV-Reisebürotag – Unmut über Lufthansa und AirBerlin

KPRN ist seit heute morgen im InterCity Hotel Frankfurt Airport und besucht den 7. DRV-Reisebürotag.

Die Fakten: 160 bestätigte Teilnehmer, davon 80 Reisebüros und 80 Gäste mit touristischem Hintergrund. Neu: Die Veranstaltung findet in diesem Jahr zum ersten Mal getrennt von der DRV Jahrestagung statt.

Nach der Begrüßung durch den DRV-Präsidenten Jürgen Büchy eröffnete Otto Schweisgut (DRV-Vizepräsident und Sprecher des mittelständischen Vertriebs im DRV) heute früh die Veranstaltung. Er erläuterte die Ziele und Aufgaben des Reisevertriebs im DRV und sagte deutlich, dass der DRV eine Neustrukturierung anstrebt. Besonderer Fokus soll auf die interne Struktur, den eigenen Organisationsgrad sowie auf eine neue Themenstellung und somit die Einbeziehung wirtschaftlicher Fakten gelegt werden. Fraglich, wie lange das dauern wird bei einem so großen Dampfer?

In der anschließenden Forumsdiskussion wurde es spannend. Die Fragestellung lautete: Welche Erwartungen haben die DRV-Mitglieder?  Hier kam klar zum Ausdruck, dass dem DRV die Solidarität seitens der Airlines und TOs fehlt. Dabei ging es wie auch in den Fachmedien besonders um den Kranich und die AirBerlin.  Kritik in Richtung DRV wurde von Reisebüro-Sprechern geäußert. Reisebüros bemängeln hier, dass das Feedback seitens des DRV nicht immer klar herüberkommt und darum teils kein Vertrauen zum DRV vorhanden ist. Wichtige Punkte – und wieder lernen wir: Kommunikation ist alles! Aus Zeitgründen wurde die Diskussion abrupt abgebrochen und auf heute nachmittag  verschoben. Mal sehen, was noch kommt.

Bisher bleiben Fragen offen: Zum  Beispiel, wieso keiner Konsequenzen aus der Vorgehensweise gewisser Airlines zieht? Warum wird da nicht näher zusammen gerückt und im Rahmen der gesetzlichen Gegebenheiten solidarisch an einem Strang gezogen, anstatt sich „nur“ still zu beklagen? Ein paar mutige Stimmen zu dem Thema gab es schon und wir sind sehr gespannt, wie es heute noch weitergeht!


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