Bloggen über die Kleber-Girls

Männer und Frauen, Frauen und Männer. Darum soll es in diesem Beitrag gehen, um den mich eine Kollegin für unseren neuen Blog gebeten hat. Genauer gesagt, es soll um Kleber-Girls und Kleber… – naja, sagen wir lieber Männer – gehen und das KPRN-Frauen-Männer-Verhältnis. Es liegt Standortübergreifend bei 9:1 und wir sind vier Männer.

In der Tat werde ich des Öfteren gefragt, meistens von Männern, wie es ist, in einer Firma zu sein, in der überwiegend Frauen arbeiten? Würgt man direkt jegliche Hoffnung der Fragesteller, auf einen Kuppler gestoßen zu sein, mit einem entschiedenen: „Dich würde sich keine von ihnen antun!“, ab und pariert die Gegenfrage: „Und Dich?“, mit einem souveränen: „Mich würde auch keine von ihnen nehmen!“, kann man sich jegliches weitere Geschwätz darüber sparen. Klischees über Männer und Frauen gehören in die Mottenkiste – eigentlich. Der Blödelbarde mit Namen Barth aus Berlin mag damit sein Publikum finden. Ich finde ihn so witzig wie Fußpilz. Meine Kolleginnen sind toll, stehen keinem Mann in Sachen Kompetenz und Motivation etwas nach. Dennoch verlangt man von mir, dass ich regelmäßig über das Arbeitsleben in einem Frauenbüro aus Männersicht schreibe. Wir wagen eine Feldstudie über das soziale Verhalten arbeitender Frauen in Büros mit Männern in Unterzahl. Das Büro ist unser Biotop.

Kapitel 1. Frauen und Fußball

Gut zugegeben, ich unterhalte mich mit ihnen nicht über Fußball. Das liegt daran, dass mein Verein, Preußen Münster, in der dritten Liga spielt. Wer außerhalb der Westfalenmetropole kann sich darüber schon gepflegt mit einem unterhalten. Zu meinem Pech ist die größte weibliche Fußballkompetenz in der Firma Bayernfan. Kein Lieblingsthema von mir. Habe ich wirklich Kompetenz geschrieben? Ein zweiter ernstzunehmender weiblicher Fußballfan sitzt in Berlin. Man hört, eine Kollegin gehe gelegentlich zur Hertha. Und wir haben weiblichen Support natürlich für die Eintracht und den BVB. Glückwunsch, to both of you by the way.

KPRN ist so fußballverrückt, dass wir eigens einen Ergebnisdienst vom Spiel zwischen Arminia Bielefeld gegen Preußen Münster nach Südafrika eingerichtet haben. Man soll es nicht glauben, aber es gibt Journalisten, die sich während der Pressereise für das Ergebnis des Westfalenderbys interessieren. Und es gibt fußballkundige Frauen im Berliner KPRN-Büro, die dann „doch“ wissen, dass ein Kollege aus Frankfurt sicher gerade mit grünem Schal im Gästeblock auf der Bielefelder Alm steht.

Cheers,

Ron


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