Schifoan is‘ des Leiwandste, wos ma si nur vurste’n ko….

…Ja, so heißt es nicht nur in einem Lied von Wolfgang Ambros aus den 70ern sondern spricht auch mir ganz aus der Seele.

Nur noch wenige Wochen, na schön die Ski-Openings sind für Anfang Dezember geplant, also 16 Wochen noch warten von heute an, dann läuten die alpinen Skigebiete die Wintersaison 2012/2013 ein.

Und mit ihnen stehen natürlich die Reiseveranstalter, die sich im Wettbewerb mit Hotelportalen und Fremdenverkehrsämtern befinden, schon in den Startlöchern. Denn der Wintersportler gilt als immer anspruchsvoller und die Konkurrenz, die schläft nicht!

Die meisten von uns sind zwar gedanklich noch mitten im Sommer-Feeling, Karibik, Balearen und Azoren, jeder will in die Sonne und an den schönsten Stränden der Welt Entspannung finden. So bin auch ich ein großer Sommer-Fan. Allerdings muss ich zugeben, ist der Winter meine heimliche Leidenschaft. Bald beginnt mein persönlicher Countdown und ich zähle die Wochen bis die österreichischen und schweizer Skipisten wieder öffnen und ich mit einer Horde Freunde und den Brettern unter den Füßen die Alpen unsicher machen kann. Was gibt es herrlicheres als glitzernder Pulverschnee, Alpenpanorama, Wiener Schnitzel, Topfenstrudel, Almdudler und Marillenschnaps?

Aber wohin dieses Jahr? Ein Luxusproblem… Denn das Angebot der Kataloge ist überwältigend…

Martina Feyerherd, FWV-Redakteurin und Autorin des Artikels „ Coole Zeiten im Winter“ (Nr. 16/12) brachte mich heute darauf das Thema Wintersport genauer zu beäugen und Neuerungen in der Branche zu erfahren.

Reiseveranstalter müssen in Zeiten von Mitbewerbern in Form von Hotelportalen und Fremdenverkehrsämtern mit der Zeit gehen und „auf der Spur bleiben“, so Frau Feyerherd. Die Konkurrenz ist groß, wie der Ausbau der Reisekataloge beweist:

Reiseveranstalter erweitern ihr Destinationsportfolio und locken u.a. diese Saison mit Zielen in Bosnien, in die Slowakei und die USA. Zeit meines Lebens waren Österreich und die Schweiz meine Favoriten, aber die Vielfalt an Ski-Destinationen bringt mich in Versuchung, nächste Saison einmal etwas Neues auszuprobieren. Vielleicht nach Whistler? Oder Aspen?

Auch Apps zu sämtlichen Pisten gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, oder wie Kaiserschmarrn auf der Hütte. Und wer mal auf anderen Brettern stehen will, dem bietet der Sporthandel Abwechslung pur: Von Splitboards bis Rockerskis, das Angebot wächst ständig.

Zudem bieten Veranstalter ihre ganz eigenen Goodies und buhlen somit um die Gunst der Urlauber.

So wirbt TUI mit dem Verleih von Helmkameras und bietet Chill-Out Lounges für jüngere Gäste. Ein Schnee-Express bringt Neckermann Urlauber mit dem Nachtzug nach Österreich und „feiert mit Partywagen und ausgewiesenem Raucherbereich seine Auferstehung“, schreibt Martina Feyerherd.

Womit ich mich allerdings nicht anfreunden kann ist das Indoorskifahren in westfälischen Skihallen. Mit Pistenspaß hat dies meiner Meinung nach nichts mehr zu tun. Und vom Nachhaltigkeitsaspekt ganz zu schweigen…

Ich freue mich jedenfalls schon wie ein Schneekönig auf die neue Saison und werde nun ausgiebig Kataloge wälzen – in meinem Sommerurlaub – in Südfrankreich – am Strand. Herrlich 😉

Ski Heil!

Eure Marie


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