Die Schildkröten sind los!

Ein bewegendes Naturschauspiel können Südafrika-Besucher im November erleben, wenn zahlreiche Meeresschildkröten für kurze Zeit das feuchte Nass gegen sandigen Boden unter ihren Füßen tauschen. Aber auch ihre Verwandten an Land sorgen für Entzückung bei Touristen.

Frankfurt, 20. September 2012. Südafrika ist bekannt für seine wilden Tiere: Elefanten,  Löwen, Giraffen, Büffel und viele mehr. Aber auch die Unterwasserwelt ist bei Besuchern aus der ganzen Welt aufgrund der zahlreichen Fische, Haie und sogar Wale beliebt. Als Geheimtipp gelten da noch Südafrikas Schildkröten: Zwölf Arten leben auf dem Land, fünf weitere Arten Meeresschildkröten kommen nur zur Brutsaison an die sandigen Küsten.

Zwischen November und Januar können Besucher an der sogenannten Elephant Coast nördlich von Durban die Meeresschildkröten bei ihrem Landgang beobachten. Besonders faszinierend sind die bekannten Lederschildkröten. Gemächlich begeben sich die bis zu 2,5 Meter großen und 700 Kilogramm schweren Tiere an Land, um dort ihre Eier zu vergraben. Sie selbst wurden hier geboren und kehren nur an diese eine Stelle zurück, um für Nachwuchs zu sorgen. Ist ihr Geburtstort aus irgendeinem Grund nicht zugänglich, kommen sie nicht an Land. Daher steht bei den nächtlichen Schildkröten-Safaris der Schutz der Tiere im Vordergrund. Die Tiere dürfen nicht angeleuchtet oder fotografiert werden. Bis zu sieben Stunden kann eine Exkursion in der Nacht dauern. Langweilig wird es dabei aber nie, denn auch zahlreiche andere Nachtschwärmer wie Geisterkrabben und Fledermäuse zeigen sich nun. Wer die Meeresschildkröten lieber tagsüber erleben möchte, begibt sich auf eine Schnorchel- oder Tauchtour. Während man selbst fast schwerelos durch das Wasser gleitet, ziehen die gepanzerten Schwergewichte mühelos an einem vorbei und lassen sich hautnah in ihrem natürlich Element beobachten.

Im Kontrast zum schwerfälligen Landgang der erwachsenen Tiere, haben es die frisch geschlüpften Schildkröten-Babys zirka drei Monate später besonders eilig ins Wasser zurückzukehren. Nur ein Zehntel der Jungtiere schafft es ins sichere Nass, noch weniger erreichen später das Erwachsenenalter. Zum Teil bieten die lizensierten Tour-Veranstalter Schildkröten-Adoptionen an. Mit den Einnahmen werden Forschungs- und Schutzprojekte vor Ort unterstützt.

Wer nicht das Glück hat zur richtigen Jahreszeit für die Meeresschildköten in Südafrika zu sein, kann sich trotzdem über den Anblick riesiger Landschildkröten freuen, die fast überall im Land zuhause sind. Ob bei einer Safari im Busch oder beim Überkreuzen einer Autostraße – Leopardenschildkröten in allen Größen lassen sich von Touristen nicht aus der Ruhe bringen auf der Suche nach saftigen Gräsern. Nördlich von Kapstadt ganz im Westen Südafrikas können Besucher eine der seltensten und bedrohten Landschildkrötenarten beobachten: Erst vor 20 Jahren wurde hier die Geometrische Landschildkröte entdeckt.

Weitere Informationen unter www.phinda.com/why-phinda/2.html und www.wilderness-adventures.com/countries/south-africa/rocktail-beach-camp.

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Hintergrundinformation:
SOUTH AFRICAN TOURISM ist als Organisation verantwortlich für die internationale Vermark­tung Südafrikas als präferierte Urlaubsdestination. Geleitet wird South African Tourism von Chief Executive Officer Herrn Thulani Nzima und Chief Operating Officer, Herrn Timothy Scholtz.

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