Klingeling, Klingeling, hier kommt der Weihnachtsmann

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Elfenparaden in Beirut, ein weihnachtliches Getränk namens Affenschwanz und joggende Weihnachtsmänner in Shorts – Weihnachten ist ein Fest der Traditionen und die werden überall auf der Welt anders gefeiert. Und auch wenn der erste Schnee in Deutschland (hoffentlich) noch lange auf sich warten lässt, möchten wir uns bei herbstlichen Temperaturen dem schönsten Fest des Jahres widmen.

 

Australien

A Merry Aussie Christmas

Für wen zu Weihnachten Minus-Temperaturen und typisch deutscher Schnee(matsch) dazugehören, für den ist Weihnachten im australischen Northern Territory nicht das Richtige. Mit Temperaturen bis zu 33 Grad im tropischen Top End, dem nördlichsten Teil des Northern Territory,  und bis zu 44 Grad im Outback fällt Weihnachten mitten in den australischen Sommer. Viele Australier verzichten trotzdem nicht auf Truthahn, Schinken und Pudding. Doch gerade im Top End, das berühmt ist für seine sonnengereiften Mangos, wird Weihnachten auch gerne mit einem kühlen Mango-Smoothie gefeiert.

Überall finden die berühmten „Carols by Candlelight“ statt. Familie, Freunde und Nachbarn kommen zum abendlichen Picknick bei tausenden Kerzen zusammen und singen unter dem südlichen Sternenhimmel Weihnachtslieder.

Für die Einwohner Darwins ist auch der „Variety Santa Fun Run“ zur festen Weihnachtstradition geworden. Die Benefizveranstaltung der Kinderhilfsorganisation Variety steht unter dem Motto „Be a Clause for a Cause“: Jedes Jahr verkleiden sich tausende Australier als Weihnachtsmann und treten zum zwei Kilometer langen „Fun Run“ an. Die Regeln sind denkbar einfach: Ob rennend, laufend oder hüpfend – es geht lediglich darum, am Ziel anzukommen. Inklusive original fünfteiligem Weihnachtsmannkostüm natürlich. Aufgrund des tropischen Klimas darf Santa hier aber auch Shorts tragen…

Mehr als 120.000 Australische Dollar sind letztes Jahr so für Hilfsprojekte für benachteilige Kinder zusammengekommen.

Weitere Informationen unter: www.australiasoutback.de

und http://www.varietysantafunrun.com.au/

 

Chile

Statt Glühwein ein Glas „Affenschwanz“ bei 30 Grad im Schatten

Der Dezember ist in Chile ein seltsamer Monat: Weihnachten, der Sommeranfang und die Ferien stehen vor der Tür.

Vom katholischen Glauben geprägt, hat die Weihnachtstradition in Chile einen hohen Stellenwert. Bunt geschmückte Weihnachtsbäume treffen hier auf festliche Kleidung und köstliches Essen bei 30 Grad im Hochsommer. Der Weihnachtsmann, auf chilenisch „Viejito Pascuero“, reicht den Kindern Geschenke durch Schornsteine und Fenster, die sie nach der Mitternachtsmesse auspacken dürfen. Ein Klassiker ist der mit Kastanien gefüllte, duftende Truthahn und das süße, einem Christstollen ähnliche Weihnachtsbrot, das sogenannte „Pan de Pascua“. Zum Festessen gibt es auch ein traditionelles Getränk. Der „Cola de Mono“, übersetzt Affenschwanz, gilt als das typische Weihnachtsgetränk. Es besteht aus Pisco, dem Weinbrand-artigen Nationalgetränk in Chile und Peru mit Milchkaffee, Zucker und Vanille. Eine ideale Mischung – und für den  deutschen Winter als Import-Weihnachtsgeschenk hervorragend geeignet, um sich aufzuwärmen.

Weitere Informationen unter: www.turismochile.cl

 

Mosambik

Rentiere nicht zugelassen

Santa Claus, der mit seinen Rentieren auf dem Dach landet und über den Schornstein ins Haus kommt, erntet in Mosambik allenfalls Gelächter. Im Indigo Bay Island Resort & Spa kommt der Weihnachtsmann auf einer Dau. Die Dau ist ein typisches, flach im Wasser liegendes Segelschiff, bei dem Holzplanken mit Kokosfasern verschnürt werden. Alljährlich beschenkt Santa die Gastkinder des Resorts am 1. Weihnachtsfeiertag mit lokalen Schnitzereien aus seinem Jutesack. Durch den Ankauf der Präsente unterstützt Rani Resorts die einheimische Bevölkerung und beschert den Urlaubern eine ungewöhnliche Weihnachtserinnerung aus Südostafrika.

Im Indigo Bay Island Resort & Spa in Mosambik ist eine Nacht pro Person im Beach Chalet ab 423 Euro buchbar. Speisen und Getränke sowie nicht-motorisierter Wassersport sind bereits im Preis eingeschlossen.

Weitere Informationen unter: www.indigobayresort.com

 

Libanon

„New York, Rio, Beirut…“

Dass Beirut eine der angesagtesten Lifestylemetropolen des Nahen Ostens ist, ist bereits bekannt. Was viele nicht wissen: Beirut ist auch für das vorweihnachtliche Shopping eine gute Alternative zu New York und Co. Ein zwanzig Meter hoher und mit über 60.000 Lichtern geschmückter Weihnachtsbaum, eine bunt schillernde Weihnachtsparade und ein Hauch von Zimt- und Mistelzweigen sorgen für festliche Stimmung. In der Tat haben christliche Feste in dem muslimisch geprägten Land Tradition. Das Herzstück der Feierlichkeiten ist die traditionelle Weihnachtsparade im Stadtzentrum von Beirut, bei der sich bunt verkleidete Elfen an Weihnachtsmänner und Rentiere reihen. Und wer zur Weihnachtszeit nicht auf Schnee und Berge verzichten will, der kann zwei Autostunden von Beirut entfernt in den libanesischen Bergen Skifahren.

Das Phoenicia Beirut bietet ein Doppelzimmer inklusive Frühstück ab 350 Euro pro Nacht.

Weitere Informationen unter: www.phoeniciabeirut.com

 

Deutschland

Wintergaudi am “The Platz to be”

Am 3. November 2012 lädt die Hauptstadt zum neunten Mal zur „Winterwelt“ am Potsdamer Platz. Wintersportfans können mit Blick auf das Brandenburger Tor Europas größte mobile Rodelbahn im Snowtube, einer Art Schlauchboot, testen. Kleine Gäste sind eingeladen, auf der Weihnachtseisenbahn ihre Runden zu drehen. In der Salzburger Schmankerl-Hüttn wird der Gaumen mit zahlreichen österreichischen Spezialitäten ganz un-berlinerisch aber ziemlich weihnachtlich verwöhnt.

Weitere Informationen unter: www.winterwelt-berlin.de und www.potsdamerplatz.de


Jordanien

Wussten Sie schon, dass in Jordanien Weihnachten gefeiert wird?

Jedes Jahr im Dezember verwandelt sich das beschauliche Dorf Fuheis zur Weihnachtshauptstadt Jordaniens.  Die 13.000 Einwohner sind überwiegend katholische und orthodoxe Christen. Das Fuheis Christmas Festival findet 15 Kilometer nordwestlich von Amman statt und unterhält die Besucher mit Musikvorführungen und einem phantasievollen Weihnachtsmarkt. In der Stadtmitte erstrahlt ein 20 Meter hoher Weihnachtsbaum mit glitzernden Kugeln und buntem Weihnachtsschmuck. „Wir möchten, dass die Menschen bei dem Wort ‚Weihnachten’ an Fuheis denken“, sagt Jeryes Sweis, der Bürgermeister von Fuheis.

Weitere Informationen unter: www.de.visitjordan.com

 

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