City-Loft für Tauben am Potsdamer Platz

Berlin, den 13. November 2012 – Am 15. November wird um 11 Uhr die offizielle Eröffnung des Taubenhauses gefeiert. Neben dem Geschäftsführer der Potsdamer Platz Management GmbH, Thomas Schmalfuß, wird die 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins für Berlin, Ines Krüger, anwesend sein und die Gäste aus Medien und Politik begrüßen und zum Pilotprojekt informieren. Ebenfalls zugesagt hat die Staatssekretärin Toepfer-Kataw von der Senatsverwaltung Justiz und Verbraucherschutz.

Die Potsdamer Platz Management GmbH hat den Bau eines Taubenhauses in Auftrag gegeben. Ziel ist einerseits die Erhaltung einer gesunden Taubenpopulation und andererseits eine Reduzierung der Arealverschmutzung. Vergleichbare Modellprojekte zeigen, dass auf diese Weise die Taubenproblematik gezielt, umweltschonend und gleichermaßen tierschutzgerecht geregelt werden kann. Für die Begleitung der Planphase sowie die anschließende Bewirtschaftung hat das Potsdamer Platz Management den Tierschutzverein für Berlin e.V. (Träger des Tierheims Berlin) als Partner gewinnen können. Mit der Umsetzung des Projektes wurde das Büro Baumgarten Simon Architekten BDA beauftragt. Das Taubenhaus wurde in der Metallbaufirma von Stefan Fittkau in Weißensee hergestellt und anschließend auf dem Dach des Potsdamer Platz 11 montiert. Es ist einer ruhenden Taube nachempfunden und besteht aus einer acht Meter langen, fünf Meter breiten und vier Meter hohen Stahlkonstruktion mit Aluminium- und Glasverkleidung.

Ab Mitte November werden die Tauben nach dem „Augsburger Modell“ – einem bereits erfolgreich erprobten Konzept zur tierschutzgerechten und nachhaltigen Regulierung der Stadttaubenpopulation – gezielt angesiedelt und angefüttert. Haben die Vögel einmal Eier gelegt, ist der Umzug geglückt. Darauf warten die Berliner Tierschützer: Liegen Eier im Nest, werden sie gegen Kunststoffattrappen ausgetauscht. Die Tauben bemerken den Austausch nicht. „Ein Konzept, das wir gerne unterstützen, denn langfristig erreicht man nur etwas, wenn man mit den Tieren ‚zusammenarbeitet’ und auf ihre Bedürfnisse eingeht“, sagt Ines Krüger, 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins für Berlin. „Durch die Fütterung im Taubenhaus sind die Tiere nicht mehr gezwungen, in Fußgängerzonen und an Imbissbuden auf Nahrungssuche zu gehen“, ergänzt sie. Der Großteil ihrer jährlichen Pro-Kopf-Produktion von zehn Kilogramm Kot bleibt im Taubenhaus und die 19 Gebäude, zehn Straßen und zwei Plätze des Quartiers Potsdamer Platz werden so weitgehend verschont. Der Kot wird leicht eingesammelt und hygienisch entsorgt. Die Taubenpfleger des Tierschutzvereins für Berlin sorgen für artgerechtes Futter, medizinische Betreuung und säubern die Schläge.

Mehr als ein halbes Jahr kann es dauern, bis das Haus und alle 68 Nistplätze voll belegt sind. Wenn sich das Verfahren bewährt, erwägt die Potsdamer Platz Management GmbH auch auf anderen Gebäuden den Bau eines Taubenhauses.

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