Nicht nur Kupfer

Berlin/Hamburg, 1. November 2012. In Kooperation mit der Handelskammer Hamburg stellte ProChile, das Exportförderungsbüro der Republik Chile bei der Fachveranstaltung „Flavours of Chile“ die Vielfalt und Trends der chilenischen Lebensmittelindustrie dem deutschen Markt vor. Rund 60 Vertreter der deutschen Lebensmittelunternehmen trafen sich am 30. Oktober zu Fachseminar und Einzelgesprächen mit Vertretern von 24 chilenischen Unternehmen sowie dem chilenischen Prunes and Walnut Comité im Sofitel in Hamburg. Vertreten waren die Segmente Fisch und Meeresfrüchte, Trockenfrüchte und Nüsse, Frischfrucht, Wein sowie Gourmet- und Fair-Trade-Produkte. Zahlreiche Unternehmen präsentierten erstmalig verarbeitete Produkte, die bei den deutschen Importeuren auf eine sehr positive Resonanz stießen.

Beim Galadinner feierte der chilenische Spitzenkoch Rodolfo Guzmán aus dem Restaurant Boragó in Santiago mit 200 geladenen Gästen seine Deutschland-Premiere. Seine gehobene Küche steht stellvertretend für die moderne chilenische Gastronomie. „Mit der Rückbesinnung auf die Produkte unserer Meere, Wälder, Täler und Berge wollen wir die chilenische Küche erneuern“, so Rodolfo Guzmán. Auf dem Menü standen Jakobsmuscheln mit Roter Bete und Maqui-Beeren aus Patagonien, auf einheimischem Holz zubereitetes Rind sowie ein süßer Abschluss mit Veilcheneis. Dazu wurden hochwertige Weine aus den chilenischen Weinregionen Colchagua, Maule und Leyda gereicht.

„Wir freuen uns über das große Interesse der deutschen und chilenischen Unternehmen an Flavours of Chile. Die Lebensmittelproduktion ist der zweitwichtigste Wirtschaftssektor nach der Förderung von Rohstoffen. Wir haben uns auch im Lebensmittelbereich zum Ziel gesetzt, die bereits sehr guten Handelsbeziehungen zu Deutschland nachhaltig und langfristig weiter auszubauen“, betont Bettina Stengel, Direktorin des Exportförderungsbüros ProChile in Deutschland.

Chile steht im weltweiten Ranking der Lebensmittelexporteure auf dem 16. Platz und möchte in 2015 zu den Top 10 gehören. Deutschland ist weltweit der zehntgrößte Absatzmarkt für chilenische Lebensmittel und Getränke. Wein, Obst und Gemüse, Trockenfrüchte oder Tiefkühlprodukte sind seit Langem auf dem deutschen Markt erhältlich. Einen zollfreien Import von Produkten aus Chile nach Deutschland ermöglicht das seit 2003 bestehende Handelsabkommen „Economic Partnership Agreement“ zwischen der Europäischen Union und Chile.

Fünf verschiedene Klimazonen von der weltweit trockensten Wüste im Norden bis zum Eis im Süden des Landes, die unterschiedlichen Höhenlagen und die Temperaturunterschiede ermöglichen die hohe Produktvielfalt Chiles. Während im Osten die Anden das Land abschirmen, reguliert der seichte Pazifikwind von der Küste die Temperaturen. Durch die natürlichen Grenzen ist Chile vor Schädlingen und Krankheiten aller Art geschützt. Chile weist sehr fruchtbare Böden auf, die mit den mediterranen verglichen werden und dafür sorgen, dass Produkte von höchster Qualität das Land verlassen.

Chilenische Gourmetprodukte

Chile bietet eine breite Palette an Produkten, die ausschließlich im eigenen Land wachsen oder dort angebaut und weiterverarbeitet werden. Zunehmend werden die hochwertigen Erzeugnisse und naturbelassenen Produkte sowohl in Chile als auch auf dem deutschen Markt als Gourmetprodukte vertrieben. Hervorzuheben ist hier besonders die traditionelle Gewürzmischung Merkén des in Chile einheimischen Mapuche-Volks. Die Mischung wird aus der besonderen Chili-Sorte Cacho de Cabra und Koriandersaat hergestellt. Aufgrund seines unverkennbaren Aromas wird Merkén vermehrt auch in der Weiterverarbeitung von Fisch zu Gourmetprodukten eingesetzt. Geräucherter Lachs oder Forelle mit Merkén in Olivenöl ist eine nachgefragte Delikatesse. Einzigartig ist auch der Rotwein der Rebsorte Carménère, die ursprünglich aus dem Bordeaux-Weinbaugebiet stammt und heute nur noch in Chile angebaut wird. Zu weiteren besonderen Gourmetprodukten zählen neben Olivenöl das herzschonende Avocadoöl, aromatischer Honig der chilenischen Scheinulme aus der Gegend von Valdivia, Beeren wie die Maqui-Beere aus Patagonien oder die zuckerarme Carica-Papaya aus dem Limarí-Tal im chilenischen Norden.

Weitere Informationen zu „Flavours of Chile“ in Hamburg finden Interessierte unter www.prochile.cl/flavoursofchilealemania/.

Kontaktdaten ProChile Deutschland

ProChile Berlin
Botschaft von Chile – Wirtschaftsabteilung
Mohrenstrasse 42, 10117 Berlin
Bettina Stengel – Direktorin ProChile Deutschland
E-Mail: bstengel@prochile.gob.cl
Telefon: +49(30) 7262 03 730
Fax: +49(30) 206 34 974

ProChile Hamburg
Chilenisches Generalkonsulat
Wirtschaftsabteilung – ProChile
Kleine Reichenstr.1/IV, 20457 Hamburg
Birgit Uthmann
E-Mail: birgit.uthmann@prochile-hamburg.de; info@prochile-hamburg.de
Telefon: +49 (40) 33 58 35
Fax: +49 (40) 32 96 57

ProChile München
Chilenisches Generalkonsulat
Wirtschaftsabteilung – ProChile
Innere Wiener Straße 11a, 81667 München
Valeska Kuschel
E-Mail: vkuschel@prochile.gob.cl
Telefon: +49 (89) 189 44 60-23
www.prochile.gob.cl ; www.chileinfo.com

Pressekontakt Flavours of Chile c/o KPRN/Gourmet Network:

Valerie von Oppeln
Anna-Louisa-Karsch-Str. 9,
10178 Berlin
Tel.: +49 (30) 240 47 718-15
E-Mail: vonoppeln.valerie@gourmetnetwork.de

Tina Willich/Felix Knothe
Hamburger Allee 45
60486 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (69) 71 91 36 -74/-68
E-Mail: willich.tina@kprn.de/knothe.felix@kprn.de