Tropische Vielfalt im Norden Madagaskars

Frankfurt, 25. April 2013 – Madagaskar, das Land von Kaffee und Vanille, ist mit seinen unterschiedlichen Landschaften sowie der einzigartigen Flora und Fauna eines der faszinierendsten Urlaubsziele der Welt. Ob Abenteurer, Naturliebhaber oder Strandurlauber, vor allem der Norden des Landes hält für jeden das passende bereit. Der Nordzipfel teilt sich in die Nordost – und Nordwestküste wie auch in  die Region um die Hauptstadt Ansitanana.

Antsitanana, auch „Diego- Suarez“ genannt, ist eine der größten Städte im Norden Madagaskars und wurde von dem Seefahrer Diego  Diaz und Fernando Suarez auf dem Weg nach Indien unfreiwillig entdeckt. Ihre Reise endete nach einem Zyklon um 1500 an der Nordküste Madagaskars und noch heute lassen sich viele portugiesische Einflüsse in der Architektur erkennen. Die Stadt  bietet mit vielen Restaurants, Cafes, Märkten und Straßenhändlern besonders am Abend ein atmosphärisches Nachtleben.

Die geografische Lage in relativer Nähe zum Äquator und regelmäßige Niederschläge insbesondere in den Monaten von Dezember bis März machen den Norden zur fruchtbarsten Gegend und damit zur tropischen Gewürzkammer Madagaskars. Gewürze, Kakao, Zucker wie auch Vanille gedeihen in üppigen Mengen und dienen auch als Exportgut. Vanilleplantagen lassen sich besonders gut im Nordwesten bei speziellen Führungen erkunden.

Am besten erlebt man die Natur Madagaskars in einem der zahlreichen Naturschutzgebiete. Die bekanntesten Naturparks im Norden sind Tsingy de l’ Ankarana und  Montagne d’Ambre.

Das Naturschutzgebiet Montagne d’Ambre umfasst die Bergregion eines vulkanisch entstandenen Gebirges und bietet durch die üppige Vegetation ideale Bedingungen für Wanderungen und botanische Lehrpfade. Eine Tageswanderung zu den Rosettes Wasserfällen zählt zu den Hauptattraktionen, und auch während der Wanderung kann man mit etwas Glück die einzigartige Tierwelt mit Fingertieren, Chamäleons, Lemuren oder  Fossas beobachten.

Das Naturschutzgebiet Tsingy de l’Ankarana hingegen besticht durch sein bizarres Erscheinungsbild aus Felsspitzen, die durch Erosion in diesem Kaltsteingebiet entstanden sind. Hier findet man ein komplett geschlossenes ökologisches Gebiet, in dem Flüsse durch Täler fließen und in unterirdischen Höhlen verschwinden.

Für einige ethnische Volksgruppen ist dies ein heiliger Ort, da sich hier die Grabstätten der Königsfamilie in diesen Höhlen befinden.

Im Nordosten des Nordzipfels befinden sich einige vorgelagerte Inseln. Die größte und bekannteste ist die Insel Nosy Be, welche bestens für bade- und tauchbegeisterte Urlauber geeignet ist. Sie ist die touristisch am besten erschlossene Region Madagaskars mit zahlreichen komfortablen Hotels und dem kleinen Naturpark Lokobe im südlichen Teil der Insel.

Weitere Informationen auf www.madagascar-tourisme.com

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