Rezeptvorschlag für Content Marketing

Content Marketing

Jeder kennt es, jeder macht es: Content Marketing. Heute sollte doch eigentlich jeder wissen, wie wichtig gutes Content Marketing ist, um seine Marke bekannt zu machen und Fans langfristig zu begeistern. Oder?

„Langfristig“ ist da eindeutig das Stichwort – leider wird dieser Punkt allzu oft vernachlässigt. In unserer schnelllebigen Zeit hat das Langfristige schon fast etwas Verstaubtes, Laaaanges, Langweiliges. So zu denken, ist aber meist ein Fehler. Menschen an seine Marke zu binden, klappt eben nicht schnell und ist tatsächlich nur mit einer guten Strategie und Geduld zu erreichen.

Alles beginnt auch hier mit – ja richtig – einer fundierten Strategie. Auch wenn die Zeiten schnelllebiger geworden sind und strategische Pläne mal geändert werden müssen, bleiben sie doch das Salz in der Suppe.

Zielgruppe. Zielgruppe, Zielgruppe!

Wenn ich für jemanden gut kochen will, muss ich wissen, was ihm schmeckt. Alles andere ist unwichtig. Was suchen die Leute da draußen im Moment genau? Passt mein Produkt, meine Dienstleistung, mein Rezept zu den Wünschen der Leute? Wie muss ich kommunizieren, damit sie sich angezogen fühlen? So wird ein Schuh draus: zuerst die Bedürfnisse analysieren und dann Inhalte und Maßnahmen bestimmen.

Neben der Zielgruppe darf bitte auch die quantitative und qualitative Zielsetzung nicht fehlen. Daran wird schließlich später gemessen, ob das Projekt erfolgreich war.

Jetzt kann ich die Zutaten einkaufen, also die Maßnahmen bestimmen. Eine gute Vorbereitung für den Countdown ist das A und O ! Übertragen auf das Content Marketing sei hier ein Redaktionsplan ans Herz gelegt. Wie ein Einkaufszettel verschafft er den nötigen Überblick und hilft bestimmte Themen bereits im Voraus zur hand zu haben, um später im Eifer des Gefechts nichts zu vergessen.

Nun kommt die Kür: Das Kochen an sich und das Servieren des Gerichts. Das ist die Phase, in der die erarbeiteten Inhalte in die ausgewählten Social Media Kanäle gefüttert werden. Ziel des sogenannten „Seedings“ ist das Bekanntmachen einer Seite oder eines Produkts. Wie schaffe ich es, möglichst breit zu streuen und soviel Aufmerksamkeit wie möglich zu bekommen?Und auch hier gilt wieder: kenne Deine Zielgruppe und erkenne, was bei ihnen gut ankommt. Im Web ist fast alles erlaubt und je visueller, desto besser: Fotos, Videos, Links oder Infografiken!

Und jeder Koch will wissen: wie hat es geschmeckt?

Dieser Schritt wird interessanterweise in der Social Media Welt oft vernachlässigt. Wenn es an die Auswertungen geht, werden so manche Content Marketing Manager plötzlich träge. Dabei ist das Ergebnis doch das, was am Ende über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Wie viele Klicks bekommt die neue Seite, wie oft wird kommentiert? Was sind die qualitiativen Feedbacks? Aus diesen Ergebnissen lässt sich ableiten, was funktioniert hat und was nicht und, ob die Strategie angepasst werden muss, um noch ein bisschen erfolgreicher zu sein.

Mit diesen Basiskenntnissen kann jeder gut starten in Sachen Content Marketing…und dann sukzessive seine Erfahrungen sammeln. Zur Erinnerung: Langfristige Erfolge brauchen ihre Zeit. Genauso wie ein gutes Essen.

Bonne appetit!