Wüstenwunder Namibia

UNESCO erklärt Namib-Dünenmeer zum Weltnaturerbe

Frankfurt am Main, 26. Juni 2013. Einzigartig und außergewöhnlich müssen sie sein, unversehrt und von einer besonderen natürlichen Ästhetik – die Kriterien der UNESCO für die Aufnahme von Stätten und Landschaften in die Liste des Welterbes sind umfassend. Kriterien, die die Namib-Wüste in Namibia erfüllt – nach detaillierten Prüfungen hat das UNESCO Welterbekomitee letzten Freitag im Rahmen einer Tagung in Kambodscha das Dünenmeer Namibias, oder „Namib Sand Sea“, offiziell in die UNESCO Welterbeliste aufgenommen. Es ist der zweite Eintrag für das Land im südlichen Afrika – bereits seit 2007 stehen die Felsgravuren von Twyfelfontein als Weltkulturerbe unter besonderem Schutz.

Die über 20 Millionen Jahre alte Namib-Wüste, deren Name mit „Ort der Leere“ übersetzt werden kann, gilt als älteste Wüste der Welt. In der Küstenwüste treffen Meer und Sand direkt aufeinander: Das Namib-Dünenmeer zieht sich als schmaler Streifen entlang des Atlantiks und erstreckt sich auf insgesamt über 95.000 Quadratkilometer von Angola bis Südafrika. Durch die direkte Lage am Atlantik und die starke Nebeldichte hat sich über Millionen Jahre ein einzigartiger Lebensraum für Flora und Fauna gebildet. Durch diese elementare Wasserquelle „lebt“ die Wüste – und in ihr zahlreiche endemische Arten.

„Die Erklärung des Namib-Dünenmeeres als UNESCO Welterbe ist ein Ereignis von großer Bedeutung, denn mit diesem Status sind sowohl Auflagen als auch Marketingmöglichkeiten verbunden, die dazu beitragen, dass die einzigartige Biodiversität dieser Landschaft nachhaltig geschützt wird – und auch in Zukunft für Menschen erlebbar bleibt“, so Maureen Posthuma, Area Manager Europe. „Namibia ist ein Reiseland, das vor allem für seine authentischen Natur- und Tiererlebnisse bekannt ist. Durch diese Auszeichnung und die öffentliche Aufmerksamkeit werden vielleicht noch mehr  Menschen dazu bewegt, das „Land der Weite“ mit seiner einzigartigen Landschaft selbst zu erleben.“

Die UNESCO-Liste des Welterbes verzeichnet über 900 Natur- und Kulturstätten weltweit. Im Rahmen der 37. Tagung in Phnom Penh, Kambodscha, hat das Welterbekomitee 19 Stätten neu in die Liste des Welterbes aufgenommen.

Weitere Informationen zu Namibia unter www.namibia-tourism.com.

Weitere Informationen zum Namib-Dünenmeer auf der englischen Website der UNESCO  unter whc.unesco.org/en/list/1430.

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