Madagaskar Newsletter 2 / 2013

Frauenprojekt auf der Insel Nosy Be

Um Besuchern die Kultur auf der Insel Nosy Be näher zu bringen, haben sich einige Frauen aus dem Dorf Marodoka unter der Führung von der Projektgründerin Miriam 2009 zusammengeschlossen. Marodoka war das erste Dorf auf Nosy Be, dessen Grundsteine bis in das 15. Jahrhundert zurückgehen. Besucher können in einer Tour diese historischen Wurzeln beispielsweise beim Besuch eines alten Friedhofs oder der ersten Moschee Nosy Be’s erkunden. Danach erzählen die Frauen, die die Besucher in traditioneller Kleidung und Gesichtbemalung erwarten, Geschichten über die Bräuche im Dorf und bieten Tänze und Gesänge dar. Zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten wie Hauseinweihungen, Geburten oder Hochzeiten gibt es eigene Tänze. Die Gesänge sind teilweise sogar noch in den Sprachen ihrer Vorfahren von den Kommoren oder aus Afrika.

Die Gäste sind danach eingeladen, einheimische Speisen und Tee zu probieren.
Die Tour kostet umgerechnet etwa 10 Euro pro Person. (Kontakt: Frau Miriam, Email: ravinala.marodoka@yahoo.fr)

Kunst aus Madagaskar

Der Maler und Autodidakt Fabrice Tsiassa stammt von der Insel Sainte-Marie (Nosy Boraha) und kreiert Kunstwerke rund um das madagassische Meer und seine Fauna. Der Verband Cétamada begleitet und unterstützt ihn bei seinen zahlreichen künstlerischen Projekten. Momentan schmückt ein Fresko mit Buckelwalen, Delphinen, Dugons (Seekühen) und Korallenriffen die Wand des Verbandszentrums. Cétamada stellt dem Künstler Ausstellungsräumlichkeiten zur Verfügung; er hat dort bereits zwei Gemälde verkauft. Fabrice erhält uneingeschränkt alle Einnahmen aus den Bilder-Verkäufen, denn Cétamada versteht sich lediglich als Vermittler und unterstützt damit das Ziel, die lokale Bevölkerung stärker an den Einnahmen aus dem nachhaltigen Tourismus auf Madagaskar zu beteiligen. Im September dieses Jahres wird er im Kultur- und Sprachzentrum „Alliance française de Tamatave“ seine erste eigene Ausstellung präsentieren. Auch Cétamada erarbeitet zurzeit ein Projekt, das es ihm gestatten wird, ein großes Wandfresko über Wale an der Wand eines zukünftigen Kulturzentrums in der Hauptstadt Antananarivo zu gestalten.

Zukünftig plant Fabrice eine eigene Galerie auf Sainte Marie; dort sollen auch die Werke seiner Malerfreunde und –Kollegen ausgestellt werden. (Information : http://cetamada.com/2013/06/actions-communautaires-les-talents-de-sainte-marie-ont-de-lavenir)

Wir lagen vor Madagaskar

Seit Mitte 2009 segelt Letitia mit ihrer Crew vor der West- und Nordküste Madagaskars. Die Belgierin verliebte sich 2004 nach einer „Voluntary-Mission“ in die Küste Madagaskars und ließ drei Jahre lang ein Segelboot nach ihren Wünschen bauen, das im Juni 2009 auf den Namen “Nofy-Be” (“Grosser Traum“ auf Malagasie) getauft wurde. Seitdem bietet das Team Segelausflüge, Schnorcheltages-touren oder Tauchsafaries in den Gewässern vor Madagaskar an. Nicola, der französische Tauchexperte, verantwortet den aktiven Part an Bord, während sich Roberto, der italienische Koch, um das leibliche Wohl der Gäste kümmert. Wer einfach nur relaxen will, kann sich in eines der gemütlichen Netze, die an den Masten befestigt sind, legen. (Weitere Informationen, Touren und Preise unter: www.nofy-be.com)

Neues aus den Hotels Madagaskars

Die neue Manga Soa Lodge eröffnete Anfang dieses Jahres ihre Pforten an der Ostküste der Insel Nosy Be. Das Fünf-Sterne-Resort verfügt über acht Bungalows und Villen, die in die tropische Landschaft eingebettet und direkt am Strand lie-gen. Im Infinity-Pool, im kleinen Spa und im Hauptrestaurant können es sich die Gäste gut gehen lassen. Auch die Nähe zum Flughafen (rund 15 Minuten) spricht für dieses Hotel, das jedoch nicht von Fluglärm beeinflusst ist. (Kontakt: www.manga-soa-lodge.com)

Weitere Informationen auf www.madagascar-tourisme.com

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