Sommer, Strand und Sonnenschein in Panama

Wo Europäer Traumstrände für einen Sommerurlaub im Winter vorfinden.

Frankfurt, 17. Juli 2013: Wer kennt das nicht: Der Sommer in Deutschland glänzt leider nicht mit kontinuierlich schönem Wetter, da zieht es viele zur kalten Jahreszeit in die Ferne, den Sommer verlängern oder nachholen. Panama stellt wegen seiner Exotik und dem tropischen Klima ein reizvolles Reiseziel dar.

Auch wenn das Land ganzjährig zu bereisen ist, ist die so genannte Trockenzeit „Verano“ von Mitte Dezember bis Mai bei Europäern die beliebteste Reisezeit. Die restlichen Monate der Regenzeit „Invierno“ haben ebenso ihren Reiz, da alles grünt und blüht. Panama lockt mit 320 Sonnentagen im Jahr und Durchschnittstemperaturen zwischen 27 und 32 Grad in den Tieflagen und 15 bis 20 Grad in den höheren Bergregionen.

In Panama hat der Reisende die Qual der Wahl zwischen wunderschönen Stränden am Atlantik – Panama liegt an der Karibik, was vielen oft nicht bewusst ist – und dem Pazifik. Beide Küsten kann man im Rahmen eines Urlaubes gut besuchen; Panama ist nämlich das Land der kurzen Wege.

In nur etwa 45 Flugminuten Entfernung von Panama Stadt liegt in nordöstlicher Richtung das unvergleichlich schöne Inselarchipel Guna Yala, Heimat des eingeborenen Volksstammes der Guna. Rund 365 palmengesäumte Karibikinselchen liegen hier vor der Küste. Früher wurde die Inselgruppe „San Blas“ genannt; und auch wenn jeder in Panama sofort weiß, was damit gemeint ist, gilt diese Bezeichnung unterdessen als veraltet.

Landreisende können inzwischen auch über eine wohl geteerte, aber hügelige Straße nach Guna Yala gelangen und mit dem Boot übersetzen, während Flugreisende meist auf der Hauptinsel El Porvenir landen.

Da sich die Gunas der Zentralregierung stets widersetzt haben, ist die Region auch heute noch autonom. Daher sind nicht alle Inseln für Touristen frei zugänglich. Große Hotels und Resorts gibt es hier nicht. Alle touristischen Einrichtungen werden von den Guna-Indios betrieben und sind in traditionellem Stil gehalten. Hier lässt sich Natur und einheimische Kultur hautnah und pur erleben.

Im Nordwesten Panamas, ebenfalls an der Karibikküste und per Flugzeug circa eine Dreiviertelstunde von der Hauptstadt entfernt, erstreckt sich die Provinz Bocas del Toro an der Chiriquí-Lagune. Diese bei Touristen hoch im Kurs stehende Inselgruppe besteht aus sechs größeren und einigen kleinen Inseln, die aufgrund ihrer langen Sandstrände, ihrem kristallklaren Wasser und dem tropischen Regenwald über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Hier können Touristen auf eine sehr gute Infrastruktur zurückgreifen und vor allen Dingen Wassersport betreiben: Surfen, Schnorcheln, Tauchen und Bootsfahrten durch die artenreiche Inselwelt sind am beliebtesten.

Auch an der Pazifikküste Panamas finden sich reizvolle Strände und Inseln, die von Panama Stadt aus leicht erreichbar sind. Dazu zählt die Isla Taboga, auch Blumeninsel genannt, die ein beliebtes Ausflugziel für einen oder wenige Tage ist. Eine Fähre verkehrt zwei Mal täglich dorthin vom Calzada de Amador am Panamakanal aus.

Beliebt und berühmt, insbesondere unter Surfern, ist der Strand Playa Venao in der Provinz Los Santos. Nicht nur finden hier regelmäßig internationale Surfwettbewerbe statt, er ist auch ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische. Zudem ist die Provinz ein wichtiges kulturelles Zentrum im Land, berühmt für den dortigen Karneval und nationale Festivals der Nationaltracht Pollera.

An der Pazifikküste liegt auch der Marine Nationalpark Golfo de Chiriquí, der unter Einheimischen auch als Archipel Islas Páridas bezeichnet wird. 25 Inseln und 19 Korallenriffe sind hier unter Schutz gestellt. Im Gegensatz zu den eher dunklen Festlandstränden, beherbergen die hügeligen, mit

Tropenwald bedeckten Inseln paradiesisch weiße Sandstrände. Die sich um die kleinen Inseln reihenden Korallenriffe begeistern mit ihrer Farben- und Fischvielfalt Taucher und Schnorchler. Guter Ausgangspunkt für Ausflüge in diese Ecke des Landes ist die Provinzhauptstadt David. Über die Panamericana liegt sie circa sechs Autostunden oder 45 Flugminuten von Panama Stadt entfernt.

Hilfreiche Webseiten:

Air Panama: www.flyairpanama.com

Das Festival Mono en Bijao

Am 18. Juli findet im Distrikt Bugaba, in der westlichen, an Costa Rica grenzenden Provinz Chiriquí, das gastronomische Festival „Mono en Bijao“ statt. Feinschmecker sind eingeladen eine ganz besondere Spezialität zu probieren, der dieses Festival gewidmet ist: eine in ein von der Bijao-Pflanze stammendes Blatt gewickelte Tamal. Tamales ist ein in ganz Lateinamerika seit Jahrhunderten hergestelltes Gericht: Es besteht typischerweise aus einem in Blätter gewickelten, süß oder salzig gefüllten Maisteiggemisch, welches später gedünstet wird. Um die „El Mono“-Tamales sowie andere typische Gerichte für das Festival herzustellen, stehen einheimische Frauen extra früh auf, um über dampfenden Kochtöpfen die Füllungen aus Fleisch, Reis, Bohnen und Kochbananen vorzubereiten. Später können die Köstlichkeiten, von Tänzen und traditionellen Vorführungen begleitet, feierlich verspeist werden.

Wussten Sie schon…Panamas Kulturmix

Panama ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Über 500 Jahre spanischer und indianischer Geschichte sowie Einwanderer aus vier Kontinenten haben zusammen mit den indigenen Volksstämmen die reiche und vielfältige Kultur des Landes geprägt. Hier leben Afrikaner, Europäer, Mestizen, Mulatten und sieben indigene Gruppen bunt gemischt und respektvoll miteinander. Die Indio-Völker sprechen noch heute ihre Sprachen und konnten ihre Bräuche und Traditionen bewahren: die Gunas auf Guna Yala in der Karibik, die Embera und Wounaan in der Provinz Darien, die Ngobe und Bugle in den Provinzen Chiriquí, Bocas del Toro und Veraguas und die Teribes und Bokotas in der Provinz Bocas del Toro. Einzigartiges Kunsthandwerk, bunte Trachten und Textilien, kunstvolle Skulpturen, eine durch Afrika und die Karibik beeinflusste Musik und Küche sind Aushängeschilder dieses kontrastreichen Landes, dessen Einwohner als besonders gastfreundlich bekannt sind.

Zusätzliche Informationen unter:

www.visitpanama.com

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