Das Herzstück Südafrikas: Auf fünf Routen durch den Free State

„Adler“, „Löwe“, „Flamingo“, „Gepard“ und „Springbock“ führen Reisende ab sofort durch die südafrikanische Provinz Free State. Die nach den wilden Tieren der Region benannten Routen vereinfachen die Reiseplanung für internationale Touristen.

Frankfurt, 29.08.2013. Die Provinz Free State lädt im Herzen Südafrikas Reisende zum Entdecken ein: Fünf neue Routen bündeln für Besucher die Highlights der Region. Sie erleichtern Rundreisen in dem touristisch noch kaum erkundeten Gebiet südlich von Johannesburg.

Die Adler-Route führt vom Ausgangspunkt in Harrismith über das Wanderparadies Golden Gate Nationalpark und das Künstlerstädtchen Clarens in das Kirschenanbaugebiet um Ficksburg. Die Region ist bekannt für ihre rauen Landschaften mit herrlichen Tälern und wilden Schluchten – und bietet ideale Lebensbedingungen für den König der Lüfte, der dieser Route seinen Namen gegeben hat. Der Golden Gate Nationalpark gehört zu den schönsten Nationalparks in Südafrika; die Sonne lässt die massigen Sandsteinfelsen beim Sonnenuntergang in goldenem Licht erstrahlen. Die bizarren Felsformationen, steilen Schluchten und grasbewachsenen Berghänge bieten für Wanderer ideale Voraussetzungen die Region bei Tagestouren oder auch auf längeren Wanderungen zu Fuß zu erkunden. Vom Nationalpark ist es nur einen Katzensprung nach Clarens. Der 1912 gegründete Ort gilt als Künstlermekka Südafrikas. Die zahlreichen Galerien und Cafés laden Besucher zum Entdecken und Verweilen ein. Etwas abseits der Adler-Route können Besucher die kleinste Kirche Südafrikas besuchen: Nur acht Personen passen in die römisch-katholische Llandar Oratory.

Von Johannesburg aus gelangen Besucher nach nur einer Stunde Fahrt Richtung Süden auf die Löwen-Route. Weit von jeglichen Küstenstränden entfernt, liegt hier der 320 Quadratmeter große Stausee Vaal Dam, der Wasserraten zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten im feuchten Nass einlädt. Ein weiteres Highlight ist der zwei Millionen Jahre alte und größte Meteoritenkrater der Welt, der Vredefort-Dome, der 2005 von der UNESCO teils zum Weltnaturerbe erklärt wurde.

Spannende Einblicke in die Geschichte und Kultur Südafrikas bietet die Flamingo-Route. Die Region zwischen Bothaville, dem Flamingo-See und Brandfort ist geprägt von Landwirtschaft und Goldminen. Hier befindet sich aber auch der tiefste Weinkeller der Welt: Die St. Helena-Weine lagern 857 Meter unter der Erdoberfläche. Einen Besuch wert ist auch der kleine Ort Brandfort, in dem Nelson Mandelas Exfrau Winnie von 1977 bis 1985 nach ihrer Verbannung lebte.

Das Herzstück der Geparden-Route bildet die Provinzhaupstadt Bloemfontein, die gleichzeitig auch den obersten Gerichtshof Südafrikas beherbergt. Während „Bloemfontein“ wörtlich Blumenquelle bedeutet, heißt die Stadt in den Sprachen Sesotho und Pedi „Mangaung“ bzw. „Platz der Geparden“. Ihre Bewohner nennen Bloemfontein auch liebevoll die Stadt der Rosen. Im 1925 eröffneten Kings Park können Besucher über 4.000 Rosenbüsche bestaunen. Der berühmte Schriftsteller J.R.R. Tolkien gilt als einer der bekanntesten Söhne dieser Stadt und so erzählt man sich, dass Tolkien, obwohl er mit drei Jahren Südafrika bereits verließ, die Landschaften der Regenbogen­nation als Inspiration für seine literarischen Werke heranzog.

Auf der Springbock-Route zwischen dem kleinen Winzer-Ort Jakobsdal und Südafrikas größtem Stausee Gariep Dam liegt das tiefste von Menschenhand gegrabene Loch: 275 Meter geht es hier herab. Zwei der weltweit größten Diamantenfunde, der Excelsior-Diamant und der Jubilee-Diamant, stammen aus der bereits 1971 stillgelegten Diamantenmine. Heute können Besucher der Miene einen Einblick in den Alltag und das Arbeitsleben der ersten Minenarbeiter gewinnen.

Weitere Informationen unter: www.freestatetourism.org

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