Können Roboter Kunst?

Weltpremiere in Wien, London und Berlin – zeitgenössische Kunst als Zusammenspiel von Mensch und Roboter neu interpretiert

Wien/London/Berlin, 27. September 2013. Am 26. September 2013 erschuf der Wiener Künstler Alex Kiessling in der Ovalhalle des MuseumsQuartiers in Wien drei Kunstwerke in insgesamt sieben Stunden, die zeitgleich von Robotern in Berlin und London nachgeahmt wurden. Während Andy Warhol in seiner „Factory“ menschliche Assistenten seine Arbeit ausführen ließ, waren es gestern zwei über zwei Meter große Technik-Kolosse, die in den globalen Studios London und Berlin die Zeichenbewegungen Kiesslings übernahmen. Möglich wurde dies durch technische Präzision und Innovation: Die Roboterarme IRB 4600_1 und IRB 4600_2, die sonst in der Industrie eingesetzt werden, wurden per Satellit über Sensoren mit Kiessling verbunden.

Long_Distance_Art_Tryptichon_2

Der 33-jährige Kiessling ließ zusammen mit den Robotern simultan eine Serie von drei Kunstwerken entstehen, die nun als Gesamtkunstwerk in einem Triptychon zusammengestellt werden. Als Motiv wählte der Künstler menschliche Köpfe – ein Sujet, mit dem er sich immer wieder auseinandersetzt.

Nach dem letzten Zeichenstrich und der Vollendung der Kunstwerke resümierte Kiessling: „Ich bin müde und glücklich. In Zusammenarbeit mit den Robotern sind einzigartige Bilder entstanden und nun bin ich gespannt auf die Zusammenführung der einzelnen Originale zu einem finalen Gesamtkunstwerk. Auf diesem Weg möchte ich mich besonders bei dem Team von WienTourismus bedanken, das mit mir diese in technischer Hinsicht gewagte Weltpremiere eingegangen ist und das Projekt realisiert hat. Faszinierend, was die Stadt Wien über Grenzen hinweg bewegen kann!“

Von der „Wiener Energie“ ließen sich auch Passanten am Breitscheidplatz in Berlin und am Trafalgar Square in London anstecken. Nicht nur Kunstinteressierte verfolgten die Arbeit der orangefarbenen Roboter der Firma ABB gespannt im sonnigen London und kühlen Berlin.

„Es war schön zu sehen, wie diese Weltpremiere Menschen über Ländergrenzen hinweg zusammengeführt hat“, so Geschäftsführer des WienTourismus, Norbert Kettner. „Wir sind erleichtert und stolz, dass das einzigartige Projekt ‚Long Distance Art‘ einen erfolgreichen Abschluss gefunden hat. Herzlichen Dank an alle Beteiligten – gemeinsam haben wir länderübergreifend Kunstgeschichte ‚gezeichnet‘.“

Das bei der Weltpremiere entstandene Werk soll in Zukunft als Botschafter für zeitgenössische Kunst aus Wien eingesetzt werden.

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Die Wiener Leuchttürme
Bereits seit 2010 setzt der WienTourismus bei seinen Marketingaktivitäten verstärkt auf medienwirksame Events im öffentlichen Raum. Eine Kunstausstellung mit sinnlichen Gemälden in der Pariser U-Bahn, ein akrobatischer Walzertanz auf einer 21 Meter hohen freistehenden Gerüstkonstruktion in Chicago oder das Wiener Rathaus am Stadtstrand von Barcelona – nachgebaut aus 200 Tonnen Spezialsand: Alle Aktionen vermitteln die klare Botschaft, dass jeder etwas versäumt, der Wien nicht gleich besucht. Für das zweite Halbjahr 2013 stehen in Berlin, London, Bukarest und Prag weitere spektakuläre Werbeformen auf dem Einsatzplan.

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