Media Newsletter Südafrika – Oktober 2013

Produkt News:
• Erster „Slackpacking-Trail“ in St. Francis
• Neuer Fossilpfad durch die Karoo Halbwüste
• Auf den Spuren der Freiheitskämpfer
• Neues Open-Air-Museum bei Polokwane
• Südafrikanischer Star-Koch eröffnet neues Restaurant

Aktuelle Events:
• Kirstenbosch Sommer-Konzerte

Schon gewusst?
• Nama, die Legenden des Northern Cape

Protagonist:
• Stella Pretorius und ihre Visionen eines Vermächtnis

Produkt News:

Erster „Slackpacking-Trail“ in St. Francis
Mit dem neuen „Chokka Trail“ hat das südafrikanische Küstenstädtchen St. Francis seinen ersten Trail für Slackpacker eröffnet. Slackpacking ist ein neuer Trend bei dem mehrtägige Wanderungen und das Gefühl sich in freier Natur zu bewegen mit Annehmlichkeiten wie komfortablen Unterkünften, gutem Essen und Gepäckservice vereint werden. Der Chokka Trail bietet Aktivreisenden die Möglichkeit die Naturlandschaften rund um St. Francis zu Fuß zu entdecken. Der Trail führt über gut 60 Kilometer entlang der zerklüfteten Küste des Ostkaps nach Port und Cape St. Francis und schließlich nach Oyster Bay. Geschlafen wird in renommierten Hotels wie dem Cape St. Francis Resort und der Oyster Bay Lodge. Die viertägige Wanderung beinhaltet Frühstück und Abendessen in den verschiedenen Unterkünften, am Mittag sorgt eine Lunchbox für neue Kräfte. Da es beim Slackpacking vor allem darum geht die Natur möglichst unbeschwert zu erleben, sorgt ein Gepäckservice für den Transfer von Taschen und Rucksäcken. Der Name „Chokka“ beschreibt in Südafrika einen Tintenfisch, für dessen Reichtum die Region rund um St. Francis landesweit bekannt ist. So besuchen Teilnehmer im Rahmen des Trails neben den faszinierenden Küstenlandschaften auch ein restauriertes Chokka Boot. Bei zehn Personen ostet die Teilnahme zirka 200 € pro Person inkl. Übernachtung und aller Mahlzeiten.
Weitere Informationen unter: www.chokkatrail.co.za

Neuer Fossilpfad führt durch die Karoo Halbwüste
Mit dem neuen Fossil-Trail im Karoo Nationalpark können Besucher auf der vorzeitlichen Geschichte der südafrikanischen Halbwüste wandeln. Der 400 Meter lange Lehrpfad ist ein gemeinsames Projekt der nationalen Parkbehörde SANParks und der Universität von Witwatersrand. Eine imposante Sammlung ganzer Skelette, Schädel, Knochen und Zähne geben Einblicke in das Leben in dieser Region vor 255 Millionen Jahren. Anhand zahlreicher Fossilien wird erklärt wie natürliche Kräfte die Geologie dieser ursprünglichen Landschaft über Jahrtausende geformt haben. Die ausgestellten Fossilien gehören zur Gruppe der säugetierähnlichen Reptilien, den Vorfahren der heutigen Säugetiere. Der Pfad veranschaulicht zudem wie aus dem einstigen See in über 300 Millionen Jahren die heutige Halbwüste entstand. Der Fossil-Trail ist barrierefrei und kostenlos zugänglich und befindet sich in Laufnähe zu den Selbstversorger Apartments des Nationalparks.
Weitere Informationen unter: www.sanparks.org/parks/karoo

Auf den Spuren der Freiheitskämpfer
Mit dem Mini-Taxi geht es raus aus Durban direkt in die Townships Inanda und KwaMashu. Teilnehmer der Tour wandeln auf den Pfaden Mahatma Gandhis und Dr. John Dube, dem ersten Präsidenten der Partei, die später in den ANC umbenannt wurde. Neben Gandhis Haus führt die Tour auch in die Ohlange High School, der ersten von einem Schwarzen geführte Schule in Südafrika. Hier gab Nelson Mandela in Andenken an Dube, der die Schule gegründet hatte und auf dem Gelände beerdigt ist, seine Stimme während der ersten demokratischen Wahlen Südafrikas 1994 ab. Die Tour dauert fünf bis sechs Stunden und kostet 60 € pro Person.
Weitere Informationen unter: www.streetscene.co.za (unter: Tours, Kwazulu-Natal)

Neues Freilichtmuseum bei Polokwane
Das Erlebnismuseum „Bakone Malapa“ bei Polokwane entführt seine Besucher in die Geschichte der Bakone, einer Bevölkerungsgruppe, deren Lebensweisen die nördlichen Sotho, die in dieser Region Südafrikas vor über 250 Jahren heimisch wurden, stark geprägt haben. Das Freilichtmuseum umfasst ein historisches Dorf, in dem die Besucher die Traditionen und Gepflogenheiten der Bakone selbst erleben können. Feuermachen, Töpferarbeiten, Mais¬mahlen und Bierbrauen stehen auf dem Programm. Das Museum hat montags bis freitags von 8:15 Uhr bis 0:30 Uhr geöffnet und samstags ab 9:15 Uhr.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: tourisminfo@polokwane.gov.za

Südafrikanischer Star-Koch eröffnet neues Restaurant
Am 1. Oktober 2013 eröffnet der südafrikanische Star-Koch Reuben Riffel sein neues Restaurant „Reuben’s“ im Fünf-Sterne-Boutique-Hotel Abalone House in Pater¬noster. Das kleine Küstenstädtchen liegt gut eineinhalb Stunden nördlich von Kapstadt. Auf der Speise¬karte werden Gourmets vor allem das kulinarische Angebot der südafrikanischen Westküste wieder¬finden. Pater¬noster ist für seinen Reichtum an hervorragenden Langusten landesweit bekannt. Reuben’s im Abalone House ist bereits das vierte Restaurant des gebürtigen Südafrikaners. Neben Häusern in Franschhoek und Robertson führt Riffel eine Dépendance im renommierten One&Only Hotel in Kapstadt. Als Riffel die südafrikanische Restaurantszene eroberte, wurde er als Ausnahmetalent vielgepriesen. Heute zählt er zu den besten Köchen des Landes. Sein ehrlicher und zugleich innovativer Ansatz an die südafrikanische Küche machten Riffel zu Südafrikas beliebtestem Küchenvisionär. Als Gastkoch ist er regelmäßig im südafrikanischen Fernsehen zu sehen.
Weitere Informationen unter: www.abalonehouse.co.za

Aktuelle Events:

Kirstenbosch Sommer-Konzerte
Die berühmten Sommerkonzerte in den Botanischen Gärten von Kirstenbosch stehen wieder vor der Tür. Mitten auf den Wiesen der Kirstenbosch Gardens, sind diese Konzerte ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie. Mit Decke und Picknickkorb ausgestattet, sieht man jeden Sonntag das gleiche Spektakel: die Kapstädter und ihre Besucher machen es sich vor der Bühne mit Kind und Kegel bequem, picknicken und genießen die Live-Musik. Von Jazz über Folk und Rock bis hin zu Big Bands – hier ist auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas dabei. Die Summer Concerts finden vom 24. November 2013 bis zum 6. April 2014 jeden Sonntag (und zu besonderen Anlässen) statt. Einlass ist ab 15.30 Uhr und Konzertbeginn ab 17.30 Uhr. In den letzten Jahren sind so bekannte südafrikanische Bands und Sänger wie Freshlyground, Just Jinjer, Shaun Morgan, Plush, Watershed, Loyiso Bala, Prime Circla, Malaika, The Rudimentals und das Cape Philharmonic Orchestra und viele andere aufgetreten.
Weitere Informationen unter: http://dogreatthings.co.za/music/kirstenbosch

Schon gewusst?

Nama, die Legenden des Northern Cape
Die Nama sind der größte noch verbleibende Stamm der Khoikhoi, der Ureinwohner Südafrikas. Die Khoikhoi lebten ursprünglich als nomadische Hirten in der Region des heutigen Northern Cape und Namibia. Im Dezember 2002 wurde ein Teil, des ursprünglich besiedelten Landes, an die Gemeinschaft der Nama zurückgegeben. Das Gebiet umfasst auch den Richtersveld Nationalpark, ein UNESCO-Welterbe. Heute ist der Richtersveld Park einer der wenigen Plätze, in dem die Kultur und Traditionen der Nama überleben können. Hier versuchen die Nama ihren nomadischen Lebensstil beizubehalten, ihre Sprache weiter zu sprechen und Besucher in ihren traditionellen Tänzen und Riten zu unterrichten. Die ursprüngliche Behausung der Nama besteht aus einer tragbaren Hütte, bestehend aus Binsenmatten, die vor allem gegen die Sonne schützen soll. Sie lässt sich leicht transportieren und wird mitgenommen, sobald die Tiere einen bestimmten Bereich abgegrast haben und die Nomaden weiterziehen. Der Kulturschatz der Nama umfasst eine reiche Sammlung an Volksliedern, Gedichten und traditioneller Musik, die von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Weitere Informationen unter: www.experiencenortherncape.com

Protagonist:

Stella Pretorius – Design aus allem und nichts
Stella Pretorius kommt ursprünglich aus der kleinen Grenzstadt Bray zwischen Botswana und Südafrika. In diesem Ort, den die meisten Südafrikaner nicht einmal kennen, gab es so gar nichts zu tun bzw. zu kaufen. Also musste Stella ihre Fantasie nutzen und aus allem und nichts Spielzeug oder sonstige Gegenstände kreieren. Heute ist Stella Besitzerin und kreativer Kopf von uSisi Design und sagt, ihre Kindheit war die perfekte Vorbereitung auf das, was sie heute tut. Sie erzählt, dass ihr Vater jemand war, der sich immer selbst zu helfen wusste. Wenn etwas kaputt ging und die nächste Stadt, um es zu reparieren, hunderte Kilometer entfernt war, dann flickte er es selbst.
uSisi Design befindet sich in Pietermaritzburg, der Hauptstadt von KwaZulu-Natal und beschäftigt zwischen 35 bis 45 ehemals erwerbslose Frauen. uSisi stellt vor allem einzigartigen Schmuck her, aber auch Accessoires für die Inneneinrichtung wie Lampenschirme, Kissenbezüge sowie gern auch ein wenig Nippes zum Valentinstag oder Weihnachten. Stella ist für die gesamte Designarbeit zuständig und muss sich gleichzeitig ständig veränderten Marktbedingungen stellen und nach neuen Märkten Ausschau halten sowie auf die Bedürfnisse und Probleme einiger Dutzend Handarbeiter eingehen. Raubkopien aus Asien sind ein großes Problem für uSisi. Oft werden die einzigartigen Kreationen kopiert und für einen wesentlich günstigeren Preis angefertigt und vertrieben.
„Wir fertigen unsere Designs in Handarbeit. Meine Mitarbeiter machen die Arbeit, die bereits ihre Mütter und Großmütter gemacht haben. Es ist ein Teil ihrer Kultur und Traditionen. Deshalb bleiben wir konkurrenzfähig. Wir kämpfen und wir gewinnen,“ so Stella. uSsisi besteht jetzt seit zehn Jahren und ist Teil des Project Gateway, eine Non-Profit-Organisation, das zusätzlich ein Museum, ein Café und eine kleinere Anzahl an Kunsthandwerkern aus der Region einschließt.
Perlenarbeiten sind extrem arbeitsintensiv und obwohl ein Teil der Ausbildung von Project Gateway durchgeführt wird, findet die eigentliche Einarbeitung bei den Frauen zu Hause statt. Viele der Frauen nehmen die Vorlagen und die Materialen mit zu sich nach Hause und arbeiten von dort. Oft arbeiten zwei oder drei Familienmitglieder an einem Design und die Ausbildung wird wie noch vor Generationen von Mutter zu Tochter weitergegeben. In letzter Zeit beschäftigt sich Stella vor allem mit Kreationen aus recyceltem Glas. Ihr Vermächtnis soll eine Welt mit weniger Müll sein. Man kann aus allem etwas fertigen, so ist und bleibt Stellas Lebensmotto.
Weitere Informationen unter www.usisicraft.co.za

Kontakte zur Veröffentlichung:
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www.dein-suedafrika.de sowie der kosten freien Service-Nummer 0800 118 9 118.
Aktuelle Reiseangebote deutscher Veranstalter unter www.dein-suedafrika.de/reiseangebote

Presseinformationen:
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