2013 – ein erfolgreiches Tourismusjahr für Ecuador

Das Jahr 2013 neigt sich zu Ende und darf schon jetzt für Ecuador als erfolgreiches Tourismusjahr bezeichnet werden. Anfang November wurde das Land auf dem Londoner World Travel Market als bestes Reiseziel für Naturtourismus ausgezeichnet. Ecuadors Eisenbahnen sind wichtige Touristenattraktionen, die ebenfalls als außergewöhnliches Tourismusprodukt prämiert wurden. Dank dem besterhaltenen historischen Altstadtkern in ganz Südamerika wurde die ecuadorianische Hauptstadt Quito 2013 mit einem World Travel Award (WTA) in der Kategorie „Führendes Reiseziel in Südamerika“ ausgezeichnet.

Ecuadors Tourismussektor erlebt also gerade glanzvolle Zeiten. Man schätzt, dass sich die Touristenankünfte 2013 um sieben Prozent gesteigert haben. Für 2014 strebt Ecuador gar ein 12-prozentiges Wachstum an. „Wir haben den Anspruch touristisch noch mehr an Bedeutung zu gewinnen“, so Vinicio Alvarado, Tourismusminister von Ecuador.

Erweiterung des internationalen Flughafens in Quito

Am internationalen Flughafen Mariscal Sucre in Quito haben die Erweiterungsarbeiten begonnen. Hierbei handelt es sich bereits um die zweite Etappe von Verbesserungsmaßnahmen für die Reisenden. Die Arbeiten wurden im Passagierterminal, der aktuell 38.000 Quadratmeter umfasst, begonnen. Weitere 5.260 Quadratmeter sollen durch den Ausbau hinzukommen. Besonders zu Stoßzeiten wird dadurch eine Erleichterung erwartet: Es können dann anstelle von 2.170 Passagieren künftig 3.280 Reisende abgefertigt werden. Insgesamt schätzt man die dafür nötige Investition auf 15 Millionen US-Dollar. Eine Fertigstellung ist für Sommer 2014 vorgesehen.

Der Süden Ecuadors steigt in den Kaffetourismus ein

Loja ist die südlichste Provinz im ecuadorianischen Andenhochland. Hier wird auf rund 29.552 Hektar Kaffee angebaut, wodurch im Jahr etwa 130.000 Zentner Kaffee hergestellt werden können. Touristen haben in Loja die Möglichkeit auf einer vom Tourismusministerium auferlegten Themenroute diesen organisch angebauten Kaffee zu probieren. Mit dem Projekt sollen 250 Familien von Kaffeebauern die Möglichkeit bekommen Zusatzeinkünfte durch den Tourismus zu erlangen.
Auf den touristischen Themenrouten zum Kaffee können Reisende neben der Aussaat, der Ernte und dem Herstellungsprozess des Kaffees unter anderem schöne Naturreservate sowie die regionale Gastronomie kennenlernen. Besonders in den Gemeinden Olmedo, Chaguarpamba, Paltas, Quilanga, Calvas, Puyango, Gonzanamá und Loja wird organischer Kaffee produziert. Dank der guten Qualität des Kaffees, den 98 Prozent der Familien anbauen, wurde dieser schon mehrmals mit der „golden Tasse des Kaffees“ ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr, dass sich die wirtschaftliche Situation der Produzenten mit der Schaffung dieses neuen touristischen Korridors verbessern wird“, bekräftigt Jorge Márquez, Bürgermeister der Gemeinde Olmedo.

Ecuador führend im Naturschutz in Südamerika

Was die Größe an unter Schutz gestellter Landesfläche anbetrifft, steht Ecuador in Lateinamerika an siebter und in Südamerika an zweiter Stelle. Das Land beherbergt 49 Naturschutzgebiete, die insgesamt 19 Prozent des Landesterritoriums ausmachen. Diese Gebiete zählen weltweit zu denen mit der höchsten Biodiversität.
Nach Daten des Umweltministeriums in Ecuador sind acht der 49 Naturschutzgebiete von touristischer Bedeutung. Sieben befinden sich auf dem Festland und eines davon ist ein Meeresschutzgebiet. In den vergangenen Jahren haben diese Attraktionen für Touristen immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Besucherzahlen sind im Jahresvergleich 2011/2012 von 609.593 auf 997.148 Besucher gestiegen.

Wiedereröffnung des Galapagos Safari Camps

Das luxuriöse Safari Camp ist traumhaft inmitten der Natur auf der Insel Santa Cruz gelegen und wurde kürzlich umfassend saniert: Von den Safarizelten bis zu den Holzböden wurde vieles renoviert. Das Eigentümerpaar, Michael und Stephanie Mesdag, haben die vorher schon sehr beeindruckende Veranda, welche das Hauptgebäude umgibt, weiter ausgebaut und mit hochwertigen Materialien versehen. Der Poolbereich wurde renoviert und im ausgedehnten Gartenareal rund um das Camp die Beleuchtung verbessert.
Das Galapagos Safari Camp ist auf einem 55 Hektar großen Terrain am Rande des Galapagos Nationalparks gelegen. Es umfasst ein beeindruckendes Haupthaus und neun luxuriöse Safarizelte. Das Safari Camp war eines der ersten in Lateinamerika und bietet seinen Gästen einzigartige Erlebnisse in Form von klassischen Land-Safaris, Kreuzfahrten, Tauch-Expeditionen sowie Surf- und Yoga-Kursen. Weitere Informationen unter: www.galapagossafaricamp.com

Ab April 2014 buchbar: Die Pikaia Lodge auf Santa Cruz

Ende September 2014 wird die neue Pikaia Lodge ihre Pforten für umweltbewusste Reisende öffnen. Es ist eine luxuriöse Öko-Lodge, in der neueste Umwelttechnologien und alternative Energien angewendet werden. Als Mitglied der Small Luxury Hotels of the World kann das exklusive Anwesen bereits ab April 2014 gebucht werden. Die Lodge liegt abgeschiedenen in einem wunderschönen Gebiet der Galapagos Inseln am Rande eines erloschenen Vulkans. Die künftigen Gäste können zwischen Zimmern und Villen mit spektakulären Aussichten auf die Savanne, tropische Regenwälder und die Berge der Umgebung wählen. Außerdem kommen die Besucher in den Genuss eines Gourmet-Restaurants, einer Bar, eines Infinity Pools sowie eines Wellness-Centers mit Spa und Fitnessraum.
Diese luxuriöse Unterkunft ist der ideale Ausgangspunkt, um die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zu entdecken – ob bei einer Mountainbike-Tour, einer Wanderung oder einem geführten Tagesausflug mit der hoteleigenen Yacht. Diese Touren kombinieren Safaris zu Seelöwen-Kolonien, Leguanen oder anderen heimischen Tieren mit Wandern, Kajaken oder einfach nur Sonnenbaden.
Weitere Informationen unter: www.slh.com/hotels/pikaia-lodge


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