Aktualisierung: Tourismus in Chile weitgehend unberührt von Nachbeben im extremen Norden des Landes

Frankfurt am Main/Santiago, 04. April 2014 – Die Staatssekretärin für Tourismus, Javiera Montes, verkündete, dass der Tourismus im extremen Norden des Landes nach den Nachbeben am Mittwochabend weiterhin funktioniert.

Gemäß einer neuen Evaluierung der nationalen Tourismusbehörde Sernatur ist der größte Teil der touristischen Gebiete im ganzen Land nicht von den Beben beeinträchtigt worden. In den betroffenen Städten Arica und Iquique im extremen Norden, circa 1800 Kilometer von der chilenischen Hauptstadt entfernt, können die touristischen Attraktionen besucht werden. Der Aufruf zur Vorsicht für einige Routen besteht weiterhin.

Die im Norden gelegenen Flughäfen Chacalluta in Arica, Diego Aracena in Iquique und Cerro Moreno in Antofagasta sind nicht von den Beben betroffen und uneingeschränkt in Betrieb. Alle anderen Flughäfen im ganzen Land sind ebenfalls komplett funktionsfähig, einschließlich des Hauptflughafens in Santiago de Chile, Arturo Merino Benitez.
Die Häfen, Grenzübergänge und Busterminale der nördlichsten Stadt Chiles, Arica, sind in Betrieb und verfügen über Touristen-Informationsstellen, um Passagiere und Touristen laufend über die aktuelle Situation zu informieren.

Bei dieser Gelegenheit möchte die nationale Tourismusbehörde allen Gremien und Akteuren der Branche danken, die für einen Informationsaustausch zusammenarbeiten.

Tourismus im restlichen Land
Touristische Gebiete von der Region Antofagasta im Norden bis Patagonien im äußersten Süden des Landes sind nicht vom Erdbeben betroffen. In der Atacamawüste, einem der Haupttourismusgebiete im Norden, waren lediglich die Ausläufer des Seebebens am 01. April 2014 zu spüren. Orte wie beispielsweise San Pedro de Atacama und Umgebung, Bahia Inglesa, Caldera, La Serena und das Elqui-Tal südlich des Bebens sind nicht betroffen. In der Zentralregion rund um Santiago, Valparaiso und die Weinbaugebieten werden touristische Touren und Routen normal durchgeführt. Im südlichen Chile sind Orte in der Seenregion wie O’Higgins, Maule, Biobío, Araukanien, Los Ríos, Los Lagos und der Torres del Paine Nationalpark in Patagonien komplett funktionsfähig und im Normalbetrieb.

Touristen-Service
Die Staatssekretärin betonte: „In einer Situation wie dieser wollen wir alle Reisenden darauf hinweisen, sich zu informieren. Deshalb können sie sich jederzeit an die lokalen Touristenbüros wenden, wo sie detaillierte Informationen und Notfallpläne für jede Stadt sowie Auskunft über die sicheren Bereiche und Rettungswege erhalten.“

Operative Exportindustrie
Unterdessen berichtete das Exportförderungsbüro ProChile, dass die Exportindustrie wenig betroffen wurde. Außerdem sei der Betrieb der betroffenen Infrastruktur zur Exporttätigkeit auch im Prozess der Normalisierung.

Pressekontakt der nationalen Tourismusbehörde (Sernatur):
Michelle Helguero, Kommunikationsleiter
mhelguero@sernatur.cl
+569-61684852

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Chilenische Botschaft in Deutschland:
http://www.echile.de/index.php/de/nachrichten/272-information-erdbeben-im-norden-chiles

Auf der Website der nationalen Katastrophenschutzbehörde Onemi finden sich aktualisierte Informationen zum Norden auf Spanisch: www.onemi.cl

Pressekontakt:
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