Gehst du noch oder radelst du schon?

Mit dem Drahtesel durchs Flussbett oder auf dem Mountainbike in die Gemüse- und Obstgärten von La Huerta – Valencia lässt sich hervorragend mit dem Fahrrad erkunden.

Frankfurt am Main, 18. September 2014 – Auch wenn man es nicht wahrhaben will, so langsam wird es in Deutschland kühler und die Tage werden kürzer. Wer in den nächsten Monaten noch einmal Sonne tanken möchte, dem empfiehlt sich Valencia mit 300 Sonnentagen im Jahr und einer jährlichen Durchschnittstemperatur von rund 18 Grad. Sollten die Temperaturen in den Herbst- und Wintermonaten nicht zum Baden einladen, so gibt es in der Stadt reichlich zu entdecken – und das besonders gut per Rad. Erhebungen gibt es kaum, dafür etwa 70 Kilometer Radwege, die die überschaubare Stadt durchziehen. Außerdem führen reizvolle Routen in die nähere Umgebung. Verschiedene Anbieter wie ValenciaBikes, Doyoubike oder Senatibikes vermieten bereits ab neun Euro pro Tag einen aktiv-fahrbaren Untersatz.

Für eine erste Erkundungstour Valencias per Rad bietet sich das neun Kilometer lange, ehemalige Flussbett des Turia an. Die große Garten- und Freizeitanlage mitten in der Stadt kann man ohne lästige Ampeln durchfahren und dabei immer wieder Abstecher in die quirlige Altstadt unternehmen. Dort warten Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale mit dem achteckigem Miguelito-Kirchturm, das UNESCO-Weltkulturerbe der Lonja de la Seda (die Seidenbörse) mit dem gegenüberliegenden Mercado Central sowie zahlreiche Museen auf Besucher. Zurück in den Turia-Gärten geht es in Richtung Hafen zu der futuristischen Stadt der Künste und Wissenschaften, in deren imposanten Gebäuden beispielsweise ein Aquarium, ein Wissenschaftsmuseum oder ein Konzerthaus untergebracht sind. Wer begleitende Informationen möchte, kann diese Tour bei den Radvermietern auch geführt buchen.

In die nähere Umgebung Valencias führen ebenso reizvolle Fahrradwege. Wenige Kilometer vor der Stadt beginnen die Gemüse- und Obstgärten in der so genannten „La Huerta“. Hier liegen Felder von „chufas“, den Erdmandeln, aus denen die für hier typische Erdmandelmilch „Horchata“ hergestellt wird. Vorbei geht es an Bewässerungskanälen und „Barracas“, alten strohgedeckten Landhäusern, bis ins Städtchen Alboraya, das nach rund zwei Kilometern zum ersten Stopp einlädt. Im Horchata-Museum erfährt man alles über den unter den Arabern begonnenen Anbau der Chufas. Bewegungsenthusiasten fahren noch weiter bis nach Meliana und wer eine Stärkung benötigt, der findet zurück in Valencia am Strand in den Restaurants La Pepica oder La Marcelina eine köstliche Paella.

Im Süden Valencias führt in Richtung El Saler ein Fahrradweg zum Ort Pinedo, mit ruhigen Stränden und beliebten Restaurants. Hier fließt der aus der Stadt einst umgeleitete Turia-Fluss heute ins Meer. Hinter Pinedo erwartet die Radler das anschließende Naturschutzgebiet La Albufera. Ein wichtiges Biotop mit Spaniens größtem Süßwassersee. Bootsfahrten bei Sonnenuntergang zählen zu den beliebtesten Aktivitäten. Nach einem Abendessen im Örtchen El Palmar geht es zurück nach Valencia, womit insgesamt zehn Kilometer zurückgelegt werden.

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