Südafrika: Wanderparadies mit über 1.000 Routen

Ob individuell, in der Gruppe oder mit der Familie: Wandern ist eine günstige und unkomplizierte Art, ein Land aktiv zu erleben und vor allem bei deutschen Urlaubern sehr beliebt. Durch seine vielseitige Landschaft und das angenehme Klima ist Südafrika das ganze Jahr über die perfekte Destination für Wanderfreunde.

Frankfurt, 15.Juli 2015. Wetterfeste Kleidung, ordentliches Schuhwerk, ein guter Rucksack – und schon kann es losgehen. Südafrika bietet die perfekten Voraussetzungen für alle Arten von Wanderungen, von wenigen Stunden bis hin zu Touren über mehrere Tage. Insgesamt gibt es in allen neun Provinzen über 1.000 registrierte Routen mit verschiedensten Schwierigkeitsgraden. Die Wege sind überall gut ausgebaut und beschildert, daher sind viele Wanderungen auch ohne einen Tourguide möglich. Informationen und Wanderkarten sind oft in den Informationsbüros am Startpunkt der Wanderung erhältlich. Bei mehrtägigen Touren gibt es für die Wanderer Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke, die man allerdings vorab buchen sollte, da die Anzahl pro Trail begrenzt ist. (www.southafrica.net unter: hiking-trails)

Wer nur ein paar Stunden unterwegs sein möchte, ist im Wilderness Nationalpark im Western Cape an der richtigen Adresse. Circa fünf Autostunden von Kapstadt entfernt gibt es hier verschiedene Wanderrouten zwischen zwei und zehn Kilometern. Der 3,5 km lange Giant Kingfisher Trail beispielsweise bietet ein 2- bis 3-stündiges Wandervergnügen, dessen besonderes Highlight ein großer Wasserfall an der Strecke ist, in dem man auch schwimmen kann.

Reisende, die ihre Zeit lieber in der Mother City verbringen wollen, müssen auf ihr Wandervergnügen natürlich nicht verzichten. Auch Kapstadts Wahrzeichen, der Tafelberg, kann in knapp drei Stunden erklommen werden. Die schnellste und direkteste Route führt über den Platteklip Gorge, der direkt an der Tafelberg Station startet. Der Weg führt stetig bergauf und ist in Teilstrecken mit Treppenstufen gesichert. Auf dem Plateau angekommen, genießt man einen atemberaubenden Ausblick über die Stadt und kann danach bequem per Seilbahn wieder herunterfahren.

Wanderer, die gerne länger unterwegs sind, können auf dem Klipspringer Trail drei Tage lang die Schönheit der Provinz Northern Cape kennenlernen. Nach einer Antilopenart benannt, führt die 39 Kilometer lange Route durch den Augrabies Falls National Park. Besonderes Highlight des Weges sind die Augrabies Wasserfälle, wo der Oranje Fluss 191 Meter in die Tiefe stürzt. Da die Route streckenweise herausfordernd ist, empfiehlt sich der Klipspringer Trail vor allem für erfahrene Wanderer.

Zahlreiche mehrtägige Wanderrouten finden sich auch im Eastern Cape. Als einer der schönsten Wanderwege Südafrikas gilt der Otter Trail, der 41 Kilometer entlang der Garden Route verläuft, wo der Wald des Tsitsikamma Nationalpark auf den Indischen Ozean trifft. Einige Kletterpartien über Felsen und Klippen an der Küste sind kleine Herausforderungen, die die Wanderer auf der 5-tägigen Route bewältigen müssen. Die Panoramaausblicke auf das Meer, Wasserfälle, Wälder und Höhlen entschädigen rasch für die Anstrengungen. Startpunkt des Trails ist das Storm’s River Rest Camp im Garden Route National Park. Anmeldungen sind unbedingt erforderlich, da der Trail oft über Monate ausgebucht ist.
Als Alternative gilt der 17 km lange Dolphin Trail. Hier wird das Gepäck transportiert und die Übernachtungen finden in einfachen Hotels statt.

Ein echtes Highlight für Wanderer in Südafrika sind die Drakensberge, die sich über die Provinzen Limpopo, Mpumalanga und KwaZulu-Natal erstrecken und bis ins angrenzende Königreich Lesotho reichen. Das beeindruckende Bergmassiv gilt als das Höchste im südlichen Afrika und ist daher eines der attraktivsten Wanderziele auf dem afrikanischen Kontinent. Im von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärten uKhahlamba Drakensberg Park liegt der 60 Kilometer lange Giant’s Cup Trail, der das Cobham- und Garden Castle Naturreservat durchläuft und daher besonders reizvoll ist. In den fünf Tagen, die für die Tour benötigt werden, beeindrucken vor allem Felsmalereien der San, atemberaubende Ausblicke auf die Berge, weite Wiesen und kleine Seen. Die Route, die am Fuß des Sani Pass startet, erfordert ein mittleres Maß an Fitness und ist daher auch für Kinder geeignet.

Bei allen Routen wird empfohlen, die Wanderung immer im Nationalpark-Büro zu melden und sich über die Herausforderungen der Tour sowie über die Höhenlage des Aufstiegs zu informieren. Wanderern wird geraten, auf die richtige Ausrüstung, wie genug Wasser und Nahrung, festes Schuhwerk, Sonnenschutz und passende Kleidung zu achten. Mobiltelefone und Regenschutz für plötzliche Wetterumschwünge sollten auf jeden Fall mit eingepackt werden.

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