KPRN Social Media News | April 2018

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April, April, der macht was er will – Diese Bauernregel passt auch auf die Social Media News aus dem April, denn es gibt wieder zahlreiche Veränderungen bei Facebook, Instagram, Snapchat, WhatsApp und YouTube. Die wichtigsten Entwicklungen aus dem April als Lektüre für die Mittags- oder die Kaffeepause haben wir wie gewohnt zusammengefasst.

FACEBOOK liest mit: Ob Newsfeed, Kommentare oder private Chats über den Messenger, alle Inhalte durchlaufen einen Algorithmus basierten Prüfungsprozess – dies hat Facebook auf Nachfrage zugegeben. Grundsätzlich werden über den Messenger versendete Links und Fotos automatisch gescannt. Darüber hinaus können Moderatoren Chatprotokolle einsehen, wenn diese von einem Nutzer gemeldet wurden. Mark Zuckerberg hat außerdem erklärt, dass in einigen Fällen zu beanstandende Nachrichten gar nicht erst weitergeleitet werden. Facebook begründet die Maßnahmen mit dem Kampf gegen den Missbrauch von Facebook und zur Überprüfung von Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen. Nach dem Datenskandal im vorherigen Monat kommt die Information sicher nicht zum besten Zeitpunkt ans Tageslicht.

Schon seit längerem ist die lokale Umgebung der Facebook-Nutzer für die Facebook-Entwickler interessant. Nach Neuerungen wie der Priorisierung von lokalen Nachrichten, gibt es jetzt die neue App „Facebook Local“. Sie kombiniert die Angebote von Facebook Events mit den Infos zu Restaurants, Bars und Cafés an einem Ort und ersetzt die alte Facebook Events App.

Facebook Watch Party“ ist eine neue Funktion, die nur in den Gruppen verfügbar ist. Administratoren und alle Gruppenmitglieder können eine Art Videoplaylist für die Gruppe erstellen, die dann für alle Mitglieder zeitgleich abgespielt wird. Es ist nicht möglich die Playlist im Nachgang noch einmal anzuschauen oder zu einzelnen Videos zu springen. Ähnlich wie beim Fernsehprogramm ist der Ablauf festgelegt und die Mitglieder können zeitgleich über die Inhalte kommunizieren. Die Anzahl der zeitgleichen Playlists ist dabei nicht beschränkt.

INSTAGRAM setzt zunehmend auf die automatische Optimierung von Anzeigen, um die Schaltung für die Unternehmen attraktiver zu machen. Die Anzeigen werden bereits bei der Erstellung automatisch optimiert und anschließend auch in den Stories abgespielt.

Hashtag Kampagnen werden durch die Anpassung der Instagram API stark eingeschränkt. Die Beiträge, die öffentlich gepostet und mit einem bestimmten Hashtag versehen wurden, können nun nicht mehr ausgelesen werden. Betroffen sind insbesondere Kampagnenseiten und Social Walls. Das führt dazu, dass Hashtag-Kampagnen zwar noch durchgeführt werden können, allerdings deutlich eingeschränkter als bisher, denn die Hashtag Kampagnen finden damit hauptsächlich direkt auf Instagram statt.

Nametags“ nennt sich das neueste geplante Feature von Instagram und es erinnert stark an die Snapchat QR Codes. Mit der Funktion können die Nutzer ein spezielles Bild erstellen, das mit der Instagram Stories-Kamera gescannt werden kann, um dem Nutzer des Codes zu folgen. Der Nametag kann von Unternehmen und Influencern über alle anderen Social-Media-Kanäle gepostet werden, auf Plakate, Handzettel oder sogar Waren gedruckt werden.

 SNAPCHAT rollt das neue Feature „Shoppable AR“ aus. In Zukunft können die Nutzer die Produkte, die sie in der App sehen und gerne erwerben möchten, mit einem Klick auf den Button „Shop Now“ bestellen. Dazu muss die App nun nicht mehr verlassen werden. Mit dem Tool können Unternehmen zudem eine längere Version eines Videos oder auch App-Installs bewerben.

WHATSAPP Sprachnachrichten aufnehmen mit Freisprechfunktion. Zukünftig können WhatsApp-Nutzer einfach den Chat öffnen, das Mikrofon-Icon antippen und gedrückt halten bis ein Schloss-Symbol erscheint; der Nutzer muss anschließend hochstreichen und die Sprachnachricht kann ohne weiteres Festhalten des Buttons mit Hilfe der Freisprechfunktion aufgenommen werden

YOUTUBE legt seine zwei bekanntesten Werbeformate zusammen. Das neue Werbeformat „True View for Reach“ wird vor dem Clip mit einer Länge von fünf Sekunden abgespielt, die nicht übersprungen werden können. Die Gesamtlänge des Werbeformates variiert dabei beliebig zwischen sechs und 30 Sekunden und soll die Kampagnenreichweite erhöhen. Im Betatest erzielte das neue Format gute Ergebnisse hinsichtlich der Werbeerinnerung.


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