Die Weinlese im Alentejo kann beginnen

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Die Weinberge vom Herdade do Esporão © Herdade do Esporão

Frankfurt, 8. August 2019 – Ein gutes Glas Wein prägte schon immer die Geschichte der Menschen. Das Genussmittel war das Symbol zahlreicher Mythologien und Religion und sollte damals durch seine berauschende Wirkung die Nähe zu Gott vermitteln. Wein verbindet die Menschen und vor allem seine Liebhaber. Angebaut wird er schon seit dem sechsten Jahrhundert vor Christus und jedes Jahr im Sommer kommt die Zeit der Ernte. In diesem Prozess werden die reifen Trauben von Hand abgeschnitten und je nach Weingut und dessen Traubensorte variiert der Zeitraum der Weinlese. Besonders im landwirtschaftlich geprägten Alentejo ist die Weinlese eine wichtige Zeit. Die Region war Jahrzehnte lang der Versorger für das gesamte Land und ist heute für 60% der Weinproduktion in ganz Portugal verantwortlich. Mittlerweile wird auf den Weingütern nicht nur geerntet – viele Güter haben auch ein Hotel mit Spa und Restaurant auf dem Areal. Somit können auch Touristen und Weinliebhaber mit einem Urlaub auf dem Weingut in die Tiefen des Weinanbaus und seine Herstellung eintauchen. Drei Weingüter, die man am liebsten nie verlassen würde, sind das Herdade do Esporão, das Herdade do Sobroso und das Herdade dos Grous.

Herdade do Esporão – Verbunden mit Geschichte

Seit dem 13 Jahrhundert wachsen um den weißen Turm von Esporão in Reguengos de Monsaraz die Weinberge des Weinguts Herdade do Esporão. Dass einige Weinberge teilweise mehr als 40 Jahre alt sind, zeigt, dass die Erhaltung der alten alentejanischen Kultur und ihrer Traditionen ein Grundsatz des Herdade do Esporãos sind. Bei einer Fahrradtour können Gäste die Weinberge erkunden und anschließend im hauseigenen Restaurant Spezialitäten aus dem Weingut genießen. Läuft man zu Fuß durch das Weingut, erlebt man auch ein Stück der portugiesischen Geschichte. Bei der Ausgrabung eines neuen Weinberges wurden Relikte gefunden, die bis zu 5000 Jahre alt sind. Ausgestellt werden sie in dem weißen Turm von Esporão. Abends begeistert ein Rundgang in die Weinkeller mit einer Verkostung direkt vom Fass. Ebenso bietet das Herdade do Esporão auch selbst gebrautes Bier und eigen hergestelltes Olivenöl an. Mehr Informationen unter: https://www.esporao.com/en/

Herdade do Sobroso – Abenteuerliches Weingut mit erstaunlicher Fläche

Südlich von Reguengos de Monsaraz, im Distrikt Beja, liegt eines der größten Weingüter Alentejos. Unzählige Korkeichen stehen auf dem Rund 1600 Hektar großen Gelände, ein kleiner Fluss teilt das Weingut und verschiedene Tiere bewegen sich frei auf dem Gebiet. Aber nicht nur die Umgebung erscheint spektakulär: Das Weingut selbst ist bereits mehrfacher Preisträger in den Kategorien Hotel und Gastronomie und wurde auf Booking.com mit 9.3 Punkten bewertet. Zudem können die Gäste des Herdade do Sobroso viel erleben – vom Fahrradfahren bis zum Wasserski, sogar ein Flug im Heißluftballon ist möglich. Perfekt für Erlebnissuchende. Weiteres unter: https://www.herdadedosobroso.pt/

Herdade dos Grous – Auf zur Ernte

Wer lieber zu den klassischen Aktivitäten auf einem Weingut tendiert, der hat im Herdade dos Grous die Möglichkeit, für einen Tag an der Weinlese teilzunehmen. Das Weingut begeistert mit einem Luxushotel sowie mit einem renommierten Restaurant, das unter der Leitung des bekannten Küchenchefs Rui Prado steht. Highlight des Herdade dos Grous ist die Teilnahme an der Weinlese. Ab Ende August gibt es von Montag bis Freitag die Möglichkeit, beim Schneiden der Reben zu helfen und den Prozess der Trauben von der Rebe bis in den Weinkeller hin zu begleiten. Während der Weinlese erwartet die Teilnehmer ein Picknick auf den Weinbergen sowie ein Abendessen, zubereitet von Rui Prado. Mehr Informationen unter: https://www.herdade-dos-grous.com/de/startseite.html


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